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FÜRSORGE AUCH FÜR DIE VEGETATION UND DIE UMWELT

13 Jun 2021 11:50

Unsere Gäste wissen, wie wichtig uns die Pflege der Vegetation und der Umwelt, in der wir alle Gäste sind, ist (#hostedbynature).

Um diesen Urlaubsort, den auch Sie lieben, zu bewahren, haben wir beschlossen, die Zugänge zum Grünstreifen auf der Düne und zum öffentlichen Strand, die den biotischen Korridor durchqueren, zu beschränken. Die einzigen Tore (die jetzt automatisiert sind), über die der Zugang zum Strand möglich ist, befinden sich jeweils am Ende der Via Cinghiale, Istrice, Giannaccia/Mare und Isolotto.  


Wir haben unseren Geschäftsleiter, Thomas Daddi, interviewt, um die Gründe zu erfahren, die zur Entscheidung, den Zugang zum Grünstreifen auf der Düne einzuschränken, geführt haben. Sie finden das Interview in den nachfolgenden Zeilen.

Diesen Sommer ist es nicht möglich, von der Via Tuffetto oder von den von der Via Tartarughe und der Via Tuffetto abzweigenden Pfaden aus den Strand zu erreichen. Warum?

Das wertvollste Gut für Anbieter von Urlaub im Freien und deren Gäste ist die natürliche Umgebung, die in unserem Fall hauptsächlich aus der charakteristischen Vegetation des Küstenstreifens besteht. Ein Teil davon liegt auf einer festen Sanddüne, die die Kultivierungen und die einheimische und spontane Vegetation des gesamten Hinterlands (Pian d'Alma) vor den salzhaltigen Seewinden schützt und deren Bewahrung daher von öffentlichem Interesse ist.

Welche Art von Eingriff ist nun nötig geworden?

Der Bereich zwischen der Via Costiera und dem öffentlichen Strand wird nur über gut ausgeschilderte Pfade erreichbar sein, die zu den Fußgängertoren zum Meer am Ende der Via Cinghiale, Istrice, Giannaccia/Mare und Isolotto führen. Der Zweck dieser Entscheidung ist die Wiederaufforstung, die sowohl die Anpflanzung von Aleppo-Kiefern als Ersatz für die Strandkiefern (die von einem sehr aggressiven Schädling befallen und dezimiert wurden) als auch die Anpflanzung von neuem mediterranem Buschwerk (Mastixsträuche, Steinlinden, Stechpalmen-Kreuzdorn und andere Unterholzvegetation) vorsieht. 

Warum sind diese Maßnahmen, die die Gewohnheiten der Urlauber beeinträchtigen könnten, notwendig geworden?

Es ist schwierig, nur einen einzigen Grund zu finden. Einer von vielen ist auf die Veränderung der Umwelt durch den Menschen zurückführbar, die vor über einem Jahrhundert begann, als im Dünenstreifen (der damals aus Sand und Sumpf bestand) von Hand Samen der Strandkiefer gesät wurden. Darauf folgte ein Prozess der Besiedlung durch einheimische Pflanzenarten, die ohne diesen Kiefernwald dort kaum hätten wachsen können. Die Natur hat nun jedoch zurückgeschlagen und ein Schädling (Matsucoccus feytaudi) hat den hauptsächlich aus Strandkiefern bestehenden Wald schwer beschädigt. Das Thema ist sehr aktuell: Auch zwischen Pflanzen ist der „fehlende Abstand“ leider ein Problem. Er führt zu Infektionshotspots, die letztendlich verwüstete Bereiche ohne Vegetation hinterlassen. Unsere Maßnahmen konzentrieren sich auf diese schwer betroffenen Bereiche, denn gerade dort reagiert die Natur und lässt Platz für neue Pflanzenarten.

Verändert sich mit dem Wechsel der Pflanzenarten auch unser Wald?

Nein, das wird nicht geschehen. Die Düfte der Pflanzen und die Stimmen der Tiere (wie Zikaden tagsüber und Käuze in der Nacht), an die wir gewöhnt sind, werden uns weiterhin begleiten. Im Rahmen einer natürlichen Wiederaufforstung haben wir entschieden, die Maßnahmen durch Anpflanzen bereits vor Ort vorhandener Pflanzen durchzuführen. Ein Beispiel dafür ist die Aleppo-Kiefer, eine typische mediterrane Pflanze, die der Gischt und vor allem bestimmten Schädlingen, wie Matsucoccus feytaudi, gut standhält. Sie können einige Exemplare entlang der Via Gambetto und der Via PuntAla bewundern, wo sie bereits vor mehreren Jahren angepflanzt wurden und jetzt als hohe, erwachsene Bäume den Gästen unter ihnen Schatten und Kühle spenden.


Wie können die Gäste und das Team die Maßnahmen unterstützen?

#Enjoyrespectpuntaala ist unser neues Kommunikationsprojekt für den Schutz des Urlaubsorts an dem wir leben und arbeiten. Das Hashtag selbst enthält das gewünschte Vorgehen: die Beachtung weniger Regeln, wie die Aufforderung, die Vegetation nicht niederzutrampeln und die geschützten Bereiche nicht zu betreten, sondern den empfohlenen Pfaden zu folgen.

Ein bisschen Fürsorge für unseren Wald!